Karl Fabel
- Geburt:
- 20.10.1905
- Tot:
- 03.03.1975
- Lebensdauer:
- 69
- PERSON_DAYS_FROM_BIRTH:
- 44058
- PERSON_YEARS_FROM_BIRTH:
- 120
- PERSON_DAYS_FROM_DEATH:
- 18722
- PERSON_YEARS_FROM_DEATH:
- 51
- Kategorien:
- Schachspieler
- Nationalitäten:
- deutsche
- Friedhof:
- Geben Sie den Friedhof
Karl Fabel (* Friday, October 20, 1905 in Hamburg; † Monday, March 3, 1975 in Pischertshofen) was a significant German chess composer and author of chess problem books.
Fabel studied law and chemistry and earned a doctorate in chemistry. He initially worked as a judge in the patent sector, later he was Senate President of the German Patent Office in Munich.
Chess composition
Fabel dealt with chess composition and composed around 1250 chess problems, including miniatures, retro problems and long-moving checkmates. Many of his problems were included in the FIDE albums. He was also interested in problems from the area of “chess and mathematics”. Fabel was not a tournament player.
He was involved as an official in the Schwalbe Association. FIDE appointed him International Arbiter of Chess Composition in 1964 and International Master of Chess Composition in 1967.
Factories
Fabel's publications often dealt with both chess problems and mathematical questions on the chessboard, such as the queen problem or knight migrations. How many moves can a chess game consist of at most, considering the 50-move rule? Some books also go into the areas of chess entertainment and curiosities and are part of the standard literature:
Cabaret, Franz Palatz, Wilhelm Massman, Karl Fabel, 1943, new edition 1963 with Werner Speckmann
On the edge of the chessboard, Karl Fabel, 1947
Some things about chess tasks, Karl Fabel, 1950
Around the chessboard - amusing and interesting things about chess, Karl Fabel, Walter De Gruyter & Co, Berlin, 1955
Curious Chess, Karl Fabel, Walter-Rau-Verlag, 1960
Chess and numbers - entertaining chess mathematics, Eero Bonsdorff, Karl Fabel, Olavi Riihimaa, Walter Rau Verlag, Düsseldorf 1966
Chess without Borders, C. E. Kemp, Karl Fabel, Walter Rau Verlag, Düsseldorf, 1969
Introduction to problem chess, Karl Fabel, Rudi Schmaus chess publisher, Heidelberg 1976
Web links
Tasks from Fabel on the PDB server
Fable chess
Individual evidence
International referees for chess compositions
International masters of chess compositions
Others: On Website arves.org 7 endgame studies composed by Karl Fabel are selected (Selection was made by Peter Siegfried Krug) Karl Fabel had left the chess world highly original chess studies.
In Hamburg, wo die Winde wehn, kam Fabel einst zur Welt.
Ein stiller Geist, kaum zu ersehn, doch früh schon scharf gestellt.
Mit achtzehn, kaum der Jugend los, erschien sein erstes Werk,
ein Zweizüger, präzis und groß — der Anfang eines Sternenbergs.
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Er forschte tief in Chemie hinein, promovierte klar und streng.
Doch auch das Recht ließ ihn nicht klein, er folgte seinem Drang und Gang.
Als Richter prüfte er mit Sinn Patente, kühl und klug,
bis München ihn als Präsident des Senats zum Amt berief genug.
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Doch nachts, wenn Akten schweigend ruhn, erwachte seine zweite Welt:
Da ließ er Könige wandeln, tun, was Logik kaum zusammenhält.
Er schuf, was kaum ein Mensch vermag: Zwölfhundertfünfzig Werke fein,
vom Retro bis zum Märchenzug, vom Miniatur‑Kristall so rein.
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Er wurde Meister einer Zeit, die Neues suchte, hell und klar.
Die Schule, die Neudeutschheit, fand in ihm ihren Künder wahr.
Drei‑ und Mehrzüger, streng gebaut, doch voller Witz und tiefer List
— ein Stil, der wie ein Funke taut, wenn man die Lösung endlich misst.
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Besonders liebte er die Spur zurück in längst vergangne Züge:
Ein König stand — doch wie, wofür? Man folgte still der Logik‑Brücke.
Er zeigte Wege, die kein Pfad zuvor je sah im Schachgelände,
und Werner Keym, der später tat, bewahrte seine Retro‑Wände.
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Und wer erinnert sich nicht gern an Gurkenbein, an Piepenbrink?
Zwei Schelme, die in Fabels Fern von Schach und Leben heiter blink.
Er schrieb sie so, dass jeder lacht, doch auch ein Körnchen Weisheit spürt:
Denn selbst im Spaß hat er bedacht, wie Denken sich durchs Rätsel führt.
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Er schrieb von Zahlen, Schach und Sinn,
von Damenwegen, Springerfahrten, von Zügen, die so möglich sind,
dass selbst die Meister staunend warten. Schach und Zahl, Kurioses Schach,
Am Rande, Rund um’s Brett
— ein Schatz, der heute selten noch im Handel liegt, doch ewig nett.
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Er fragte kühn: „Wie lang, wie weit kann eine Partie wohl dauern?“
Er rechnete, und weit gedeiht sein Ruf in solchen Zauber‑Schauern.
Die Königswege, Springerflut, die Damen‑Permutation
— er machte aus des Brettes Blut ein Reich der reinen Deduktion.
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Er diente Schwalbe, FIDE, Kreis, war Schiedsrichter mit klarem Blick.
1964 — ein Ehrenpreis: Internationaler Arbiter‑Glück.
Drei Jahre später dann erneut die FIDE sprach: „Ein Meister sei er!“
Und jeder, der sein Werk durchscheut, weiß: Diese Würde wog viel schwerer.
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In Pischertshofen, nah bei München, verklang sein Leben still und sacht.
Doch wer ihn kannte, spürt im Dünsten der Berge noch des Denkers Macht.
Er ging, doch ließ er uns zurück ein Labyrinth aus Geist und Spiel,
ein Netz aus Klarheit, Witz und Glück, ein Werk, das niemals enden will.
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Auf ARVES, wo die Meister ruhn, sind sieben seiner Studien hehr.
Ich selbst habe es getan, die Auswahl — sorgsam, ernst und schwer.
Sie zeigen Fabels tiefsten Kern: originell, verblüffend, kühn,
ein Denken, das man heut noch gern wie einen Edelstein lässt glühn.
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So steht er da, im Buch der Zeit, ein Mann, der zwei Welten verband:
die Wissenschaft und Rätselweit, den Richtergeist und Märchenland.
Wer Fabel liest, der spürt zugleich die Wärme eines stillen Lichts
— ein Königreich, ein weites Reich, das ohne ihn zerfallen nichts.
Karl Fabel — Name hell und klar, ein Stern im Schach, ein Geist von Rang.
Er bleibt, was er im Leben war: Ein Zauberer im Denkgesang
Source: de.wikipedia.org
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